Feuerwehr
 
 


24.12.2011  

15:58Uhr Alarmauslösung

Großscheunenbrand in Golzow Schönhof



Es ist 15.50 Uhr, als der Anruf in der Leitstelle eingeht. Die Kulturscheune in Golzow brennt! Ines Richter, die an diesem Nachmittag für die Notrufe aus dem Barnim zuständig ist, fragt ruhig und versiert ab, was sie wissen muss, um entsprechende Einsatzkräfte zu alarmieren. Sie schickt die freiwilligen Feuerwehren aus Golzow, Britz, Sandkrug, Senftenhütte und Serwest an den Ereignisort. Kurz nach 16 Uhr rückt auch die Eberswalder Berufsfeuerwehr zur Verstärkung aus. Ein Rettungswagen ist ebenfalls auf dem Weg in das kleine Dorf. Zwar sollen sich in der brennenden Scheune keine Menschen befinden, doch die Feuerwehrleute arbeiten unter Atemschutzmasken. Zu ihrer Sicherheit muss ein Rettungswagen vor Ort sein, erklärt Ines Richter.

Auf ihrem Monitor sieht die 40-Jährige, welche Einsatzwagen nach Golzow unterwegs sind. Ein Löschzug nach dem anderen meldet bei ihr per Funk seine Ankunft. Zwölf Feuerwehrfahrzeuge und 55 Männer und Frauen versuchen, die ausgebaute Scheune mit drei Ferienwohnungen zu retten. Doch das Unterfangen ist sinnlos. Der gesamte Dachstuhl steht in Flammen. Die Feuerwehrleute können nicht mehr viel tun als zu verhindern, dass sich der Brand auf andere Gebäude ausdehnt. Allein das dauert Stunden.

Gegen 18 Uhr sind zumindest die Flammen versiegt. Dicker Rauch quillt aus der Ruine, die unter anderem der mittelalterlichen Musikgruppe "Spilwut" als Domizil für ihre Requisiten diente. Es ist alles verbrannt. Auf 150000 Euro schätzt der Eigentümer der Kulturscheune den Schaden.


Quelle märkische Oderzeitung


 

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